Artikel 2014 - Remscheider Männerchor Germania 1840 e.V.

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Artikel 2014

Pressestimmen

nn Artikel v. 2014_12-16
Einstimmung auf die Festtage

Männerchor „Germania“ und der Frauenchor Remscheid gaben ein Doppelkonzert.

VON ANNA MAZZALUPPI
Der Remscheider Männerchor „Germania“ veranstaltete zusammen mit dem Frauenchor Remscheid gleich zwei Mal ein Konzert mit dem Titel „Folget dem Stern!“. Zu den Auftritten in der Lutherkirche am Freitagabend und in der Kirche St. Bonaventura in Lennep am dritten Advent hatten die beiden Chöre ein umfangreiches und unterhaltsames Programm zusammengestellt. Von den klassischen Weihnachtsliedern wie „Alle Jahre wieder“ oder „O du gnadenreiche Zeit“ hin zu amerikanischen Songs wie „Frosty the snowman“ oder „Rudolf the red-nosed reindeer“ war unter den über 30 Songs alles vertreten, was das besinnliche Herz in der Adventzeit begehrt.
Die Frauen unter Leitung von Claudia Rübben-Laux überzeugten besonders in ihrer lieblichen Darbietung von „Kling Glöckchen“ und zauberten mit der wirklich schön gesungenen Version von „Weihnacht will’s nun wieder werden“ vorweihnachtliche Stimmung in die Kirche. Die Begleitung an der Orgel übernahm Kirchenmusiker Peter Bonzelet in überzeugender Manier.
Stimmgewaltig und zugleich auch zart zeigten sich die Sänger unter sich mit Dirigent Jürgen Kohlgrüber bei Gus Antons „O Herr, gib' Frieden“. Meistens sangen die Herren dabei A cappella.
Für einen Gänsehautmoment sorgte das Bläserquintett „Die Dabringhauser Musikanten“, das die Sängerinnen und Sänger an den Abenden unterstützte. Zum traditionellen „Andachtsjodler“ verteilten sich die Musiker in der Kirche. Zuerst erklang die Trompete, die durch die zweite ergänzt wurde. Nach und nach kamen Horn, Posaune und Tuba hinzu und ließen so einen wunderschönen, andächtigen Klang entstehen.
Mit einem Medley amerikanischer Weihnachtslieder und andere Instrumentalstücke sorgte das Quintett im Wechsel mit dem Chorgesang für Dynamik und einen eigenen Konzertcharakter. Der Wechsel der Musiker wurde gekonnt durch das gemeinsame Singen mit den Besuchern kurzweilig gestaltet.
Ein imposantes Bild bot sich dem Publikum, als alle Beteiligten zusammen vorne im Kirchenschiff standen und als Highlight mit der Unterstützung des Bläserquintetts „Süßer die Glocken nie klingen“ anstimmten. Ein schöner und kurzweiliger Abend, der zur Adventszeit passt und auf das besinnliche Fest einstimmte.


rga Artikel v. 17.11.2014

Volkstrauertag: Remscheid trauert um die Kriegstoten

Seit 1952 gedenkt die Bundesrepublik Deutschland am zweiten Sonntag vor dem ersten Advent der Kriegstoten und der Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Der Volkstrauertag steht somit am Ende des christlichen Kirchenjahres, das theologisch durch die Themen Tod, Zeit und Ewigkeit geprägt wird.
Die Remscheider reihten sich gestern ins bundesweite Gedenken ein. Gemeinsam mit Oberbürger-
meister Burkhard Mast-Weisz gingen sie vom Parkplatz der Sportanlage Reinshagen aus zum Ehrenhain. Für andächtige Musik sorgten das Blechbläserensemble der Bergischen Symphoniker sowie der Männerchor Germania. Pfarrer Dr. Dieter Jeschke hielt die Gedenkansprache.

rga Artikel v. 28.10.2014

Zwei Chöre machen gemeinsame Sache

BERGISCHES CHORFEST MC Germania und Remscheider Frauenchor sangen im Dom kirchliche Musik.

Von Nandor Hulverscheidt

Die Konzertreihe des Vereins „Bergisches Chorfest“ ging am Sonntag mit einem beeindruckenden Programm zu Ende. Sieben Chöre aus sechs bergischen Landkreisen präsentierten eine vielfältige Auswahl kirchlicher Musik. Dazu passte das majestätische Hauptschiff des Altenberger Doms als Konzertsaal ausgezeichnet.
Es eröffnete Domorganist Rolf Müller mit Johann Sebastian Bachs „Symphonie zur Ratswahl Cantata“, gefolgt vom Frauenchor Pro Musica aus Gummersbach unter der Leitung von Gus Anton, Ehrenvorsitzender des Chorfestvereins. Nachfolger war der Radevormwalder Männerchor mit Albert Niessen an der Spitze, der durch das mit viel Geduld intonierte "Vater unser“ von Nicolais Rimski-Korsakow uberzeugte. Es folgte der Evangelische Kirchenchor Langenberg mit einer der längsten Kompositionen im Programm, der „Polnischen Messe" von Jan Adam Maklakiewicz. Der MGV Rösrath und Leiter Stefan Wurm gefielen, ohne Orgelbegleitung, mit dem klar artikulierten „Jubilate Deo“ von Colin Mawby. Zwei Violinen und ein Cello begleiteten das Vocalensemble „a cappella“ unter Leiter Dirk van Betteray Auszügen aus „Stabat Mater“ von Giovanni Battista Pergoksi.
Dann war die Zeit gekommen für den großen Auftritt der Remscheider Chöre. Claudia Rübben-Laux führte den Verbund vom Männcrchor Germania und dem Remscheider Frauenchor sicher durch Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei von Hermannjosef Rübben „Missa serena für gemischten Chor und Orgel“.
Es sei immer wieder eine Herausforderung. aus über 40 Sängern eine gesangliche Einheit zu formen, so Rübben-Laux. „Dazu kommt, dass man darauf achten muss, die Differenzen zwischen den einzelnen Stimmen zu erhalten“, betont die stellvertretende Landeschorleiterin. Besonders die Dynamik zwischen Piano und Forte sei dabei wichtig, erklärte Rübben-Laux und fügte schmunzelnd hinzu: „Laut singen können sie eigentlich alle.“
Viel verdienten Applaus gab es dann auch vom reichlich erschienen Publikum nach dem gemeinsamen Schlussgesang.


Lüttringhauser Anzeiger Artikel v. 2014_10-09

Die Germania lud sich Gäste ein

Die Zuhörer konnten einen Konzertabend im Saal des CVJM genießen, den die Chöre mit vielen fröhlichen und besinnlichen Liedern sehr abwechslungsreich gestalteten
.

VON SABINE NABER
Wenn sich befreundete Chöre zu einem Gemeinschaftskonzert zusammenfinden, dann garantiert das den Gästen einen Hörgenuss. Und so war es am Samstagabend, als der Remscheider Männerchor Germania unter der Überschrift „Freunde singen" zu einem Konzert in den CVJM-Saal eingeladen hatte.

Das tolle Programm begeisterte die Gäste
Schon Stunden vor Konzertbeginn trafen sich die Freunde der Chormusik bei herrlichem Spätsommerwetter vor dem Haus. Bierzeltgarnituren luden hier zum gemütlichen Verweilen ein. Auch im Saaal saßen die Zuhörer an langen Tischen, konnten das Konzert mit einem Glas Wein, Bier oder Wasser in der Hand genießen. Mit herzlichem Applaus wurden die knapp 60 Sänger des gastgebenden Chores „Germania" empfangen. Mit „Vivat Musica" eröffneten sie das Konzert. Und erst später bemerkte Moderator und Vereinsvorsitzender Heinz Hüster, dass er den Pianisten Professor Werner Kämmerling und die Chorleiterin Claudia Rübben-Laux nicht angesagt hatte. „Hat doch jeder gesehen, dass wir da sind", konterte die Dirigentin gutgelaunt und schlagfertig, bevor es mit dem wunderschönen „Spielmanns Wanderfahrt" im Programm weiterging. Als Gast hatte sich der Männerchor den Frauenchor Banfe eingeladen. „Banfe ist ein Ort in der Nähe von Bad Laasphe im Wittgensteiner Land", erzählte Hüster und erinnerte daran, dass sein Chor im vergangenen Jahr während einer Konzertreise von den Sängerinnen bestens bewirtet worden war. „Sie müssten doch auch bei uns einmal singen", waren sich die Sänger anschließend schnell einig und luden den Meisterchor nach Lüttringhausen ein. Und es war ein Genuss, den Sängerrinnen unter dem Dirigat von Katja Kaiser zuzuhören. Ob sie ihr Heimatlied – das Banfelied sangen oder mehrstimmig das Led „Der Herr hat seinen Engeln befohlen" anstimmten, die bestens ausgebildeten Stimmen der über 30 Sängerinnen verstanden es, ihr Publikum restlos zu begeistern.
Ein Heimspiel hatte Jürgen Kohlgrüber, der seit 40 Jahren in der Germania singt, dort den Posten des Vizechorleiters bekleidet und außerdem die beiden Chöre „MGV Dhünn und MGV "Blüh Auf" Grünenbäumchen dirigiert. Die rund 30 Sänger begeisterten mit Liebesliedern, verstanden es aber auch, mit besinnlichen Liedern wie beispielsweise „Der Wanderer" zu erfreuen.
Bürgermeister Kai Kaltwasser bedankte sich für das beeindruckende Konzert und freute sich besonders auf den Ohrwurm „Die kleine Kneipe" und den Evergreen „Island in the sun".„Ich habe Harry Belafonte vor 20 Jahren live erlebt und bin gespannt, wie die Germania das Lied rüberbringt", erklärte er in seiner kurzen Begrüßung. Und die Sänger der Germania bewiesen, wie wunderbar es klingt, wenn rund 60 Sänger Udo Jürgens und Harry Belafontes Kultsongs auf die Bühne bringen. Ganz viel herzlicher Applaus für dieses gelungene Konzert. Im Rahmen des Bergischen Chorfestes wird der Männerchor Germania am 26. Oktober im Altenberger Dom auftreten. Beginn ist um 20 Uhr.


bm Artikel v. Oktober 2014_10-06
Freunde singen" - mit dem Männerchor Germania


VON ANGELA HEISE

Freunde singen" - das Motto des „Remscheider Männerchors Germania 1840 e.V." zum Gemeinschaftskonzert im Lüttringhauser CVJM-Haus bezog sich nicht nur auf die gemeinschaftlich musikalische Eintracht. Am Nachmittag war schon zwei Stunden vor Konzertbeginn zur Bewirtung aller Freunde geladen. Auf dem Platz vor dem Ver- einsheim waren die Bierzeltgarnituren voll besetzt. Stehtische im Eingangsbereich und unter dem schön geschmückten Pavillon in der Eingangshalle, als „Sektbar" deklariert, versorgten viele Helfer den nicht enden wollenden Zuschauerstrom.
Stimmengewirr im voll besetzten Festsaal, der aufstockend bestuhlt werden musste, damit auch der letzte Gast das großartige Konzert im Sitzen genießen konnte. Würdevoller Einzug der rund 50 teilnehmenden Sänger des gastgebenden Chores, die mit rhythmischem Applaus empfangen wurden. Mit „Vivat Musica" (Piotr Janczak) gaben „die Germanen" den musikalischen Auftakt. Prof. Werner Kämmerling begleitete instrumental am Flügel, und Musikdirektorin Claudia Rübben-Laux, in ihrer Funktion als Chor- und Gesamtleiterin, animierte mit schwungvollem Dirigat zu Höchstleistung. Die Professionalität des Chores, der sich im letzten Jahr in Bad Laasphe den Titel „Meister-und Konzertchor im Chorverband NRW" erfolgreich erstritten hatte, war ein Hörvergnügen. Von sanften Flüstertönen im Übergang zu stimmgewaltiger Vokalakrobatik bot der Chor einen Querschnitt an traditionsreichem Liedgut. Rübben-Laux brillierte mit Sopraneinlage und der stets anerkennende Applaus erfreute sichtlich. Der „MGV Dhünn Liedertafel 1845" und der Quartettverein „Blüh-Auf" Grünenbäumen brachten die „Freude am Leben" (Otto Groll) nicht nur musikalisch grandios zum Bühnenerfolg. Dirigent beider Chöre ist Jürgen Kohlgrüber, zugleich Vizechorleiter der Germania. Debüt in Lüttringhausen für den „Frauenchor 1970 Banfe e.V.", der unter dem pointierten Dirigat von Chorleiterin Katja Kaiser mit stimmlich abwechslungsreicher und wohlklingender Intonierung dem begeisterten Publikum imponierte. Eingangs passend gewählt das traditionelle „Banfelied" mit dem der ambitionierte altersgemischte vierfache Meisterchor seine Heimat, das Witt- gensteiner Land, den Remscheidern mit Herzblut näher brachte.

Heinz-Georg Hüster (1.Vorsitzender des Männerchors Germania) und Vize-Bürgermeister Kai Kaltwasser (CDU) hielten kurzweilige Ansprachen, Ehrungen und Dankesreden.

rga Artikel v.
2014_01-21
Sänger frischen ihr Repertoire auf

Der Remscheider Männerchor Germania ehrte auf seinem Winterfest im BAB-Motel langjährige Chormitglieder. Neue Sänger sind immer willkommen.


Von Anna Mazzalupi

REMSCHEID Tradition wird bei dem Remscheider Männerchor Germania groß geschrieben, der unter dem Namen 'Gesangverein Germania' bereitz 1871 gegründet wurde. Doclh auch Neues wird bei den sangesfreudigen Männern auspro- biert. Zum ersten „Germania- Winterfest" im Saal des BAB-Motels waren fast alle der 60 aktiven Sänger gemeinsam mit ihren Frauen zum Feiern bei Gesang, Musik und leckerem Essen gekommen.


Neben der Leidenschaft für Musik verbindet die Männer vor allem die Gemeinschaft. Konzerte und Auftritte mit befreundeten Chören gehören auch für das neue Jahr genauso dazu wie die große, fünftägige Konzertreise in den Schwarzwald im Sommer.


Seit der Chor im Oktober des vergangenen Jahres die Konzertchorprüfung erfolgreich absolvierte, wird intensiver als zuvor an der Gesangqualiität gearbeitet sowie das Repertoire erweitert, erklärt der erste Vorsitzende Heinz-Georg Hüster. Neben traditioneller deutscher Musik, werden unter der Leitung von Claudia Rübben-Laux auch Operetten oder Musicals einstudiert sowie englischspra- chige Songs und seit kurzern auch Gospels.


Das Durchschnittsalter des Chores liegt bei etwa Mitte 60. Deshalb wurden beim ersten Winterfest insgesamt sieben langjährige Mitglieder vom Chor und Chorverband geehrt. Vizedirigent Jürgen Kohlgrüber hält seit 40 Jahren dem Chor die Treue. Als Solist stieß der gebürtige Lenneper, der aus einer musikalischen Familie stammt, zur Germania. Er leitet den kleinen Chor und macht sich als Bass-Sänger verdient.. "Menschen zum Singen zu bringen und die richtigen Töne anzugeben macht mir Spaß", beschreibt Kohlgrüber mit einem Lächeln seine Leidenschaft. Singen sei eins der schön- sten Hobbies, das man haben kann, ist er sich sicher.


Das findet auch Josef Wellkoff, der für 65 Jahre im Chorverband geehrt wurde. "Es gibt nichts Schöneres" sagt der gebürtige Niedersache mit der Tenorstimme, der schon einen Platz für seine schönste Auszeichnung im Kopf hat. Seit dem fünften Lebensjahr singt Wellkoff, für den Singen sein Ein und Alles ist. Besonders das deutsche Liedgut schätze er sehr, erklärt er.


Die beiden Männer freuen sich genauso wie ihre Sangesbrüder auf die nächste große Veranstal- tung. Im Februar führt der Chor zum 26. Mal das Kamevalskonzert im Teo Otto Theater durch. "Die Proben dafür eignen sich gerade für Interessierte, bei uns einzusteigen", sagt der Vorsitzende Hüster. Er würde sich besonders über neue Mitglieder im mittleren Alter freuen.


Ehrungen
Werner Bolscheid, Karl-Heinz Faßbender, Werner Franken und Werner Ramb
für 60 Jahre im Deutschen Chorverband.
Friedel Stopka für 25 Jahre.

 
 
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