Artikel 2010 - Remscheider Männerchor Germania 1840 e.V.

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Artikel 2010

Pressestimmen

bm Arikel vom 20.12_2010
Ein musikalisches Adventsgeschenk

REMSCHEID (MM) Einen stimmungsvollen Adventsabend verschafften der Frauenchor Remscheid und des Remscheider Männerchor Germania ihrem Publikum, Zusammen mit der Bläsergruppe Lüttringhausen, dem „Kleinen Chor der Germania und Dieter Leibold an der Orgel wurde das Konzert in der Kirche St Josef zu einem echten Ereignis.
Die Besucher hörten bekannte und weniger bekannte Advents-und Wemttaehtslieder, gesungen und gespielt. Nicht nur die beiden großen Chöre waren optimal aufeinander abgestimmt, die gesamte Zusammenstellung war ein wahrer Genuss. Schon die Lieder, die von beiden Chören gemeinsam gesungen wurden, ließen eine Gänsehaut des Wohlgefallens entstehen. Das musikalische Zwichenspiel von Dieter Leibotd an der Orgel verband die einzelnen Stücken sehr gelungen.

Lieder mit Lokalkolorit
Die Ensembles unter der Leitung von Claidia Rübben-Laux, Jürgen Kohlgrüber und Hans Herbert Brüninghaus vermittelten den Besuchern einen bunten Mix besinnlicher und fröhlicher Lieder. Gelobt sei der da kommt" war das Motto des fast zweistündigen Konzerts. das nach der Meinung der Zuhörer viel zu schnell vorüber war. Der erste Teil wurde nach der musikalischen Begrüßung durch die Bläsergruppe Liittringhausen und den gemeinsamen Einstieg der Chöre vom Frauenchor dominiert In diesem Programmteil fanden sich auch Lieder, die vom „Kleinen Chor" des Frauen- und Männerchores beigetragen wurden. Darunter waren Goppels und das Lied mit Lokalkolorit "Weihnachten im Bergischen Land".
Im zweiten Teil des Konzerts, das ohne Pause auskam, war stärker der MSnnerchor Gernisnia zu hören. Auch hier waren die Beiträge der hervorragenden Bläser perfekt in die Abfolge eingewogen. Es waren zum Teil die Kontraste im Wesen der Lieder, die Gharaktere der Stücke und die perfekte Darbietung, die den Reiz des Konzerts ausmachten.
Hielt sich das Publikum mit dem Applaus zunächst zurück, so wurden die flotten Gospel und Soli von Claudia Rübben-Laux von den begeisterten Zuhörern mit Beifall quittiert.

rga Artikel vom 13.12_2010
Eine brillante Mischung

WEIHNACHTSKONZERT In der Lutherkirche sangen und spielten der Frauenchor Remscheid, der Männerchor „Germania" und die Bläsergruppe Lüttringhausen.

Von Elisabeth Erbe
Man folge dem leuchtenden Stern, der oben am Kirchenhimmel hell erscheint und gelangt direkt in das festliche Weihnachtskonzert in der evangelischen Lutherkirche. Am Freitagabend schmückte der Frauenchor Remscheid zusammen mit dem Remscheider Männerchor „Germania" und der Bläsergruppe Lüttringhausen das Gotteshaus mit himmlischen Klängen.
Der Weg zur Krippe, wurde bei der Begrüßung deutlich, birgt viele Anstrengungen, die vergleichbar sind mit unserer heutigen Zeit. „Dieses Konzert kann ein Stück beiseite räumen was uns aufhält, damit wir die Geburt Christi besinnlich feiern können", hieß es weiter.
Einen stimmungsvollen Empfang bot die Bläsergruppe Lüttringhausen unter der Leitung von Hans Herbert Brüninghaus mit „O, du mein Trost und süßes Hoffen" (Joh. W. Frank/ Robert Baldorf). Unter der Leitung von Claudia Rübben-Laux entstand eine sehr gut gewählte Abwechslung zwischen den Chören und der Bläsergruppe. Besinnlich erklang der Frauenchor beim „Kyrie" von Gus Anton.
Der „Kleine Frauenchor" bot dagegen ein beschwingtes „Sunny light oLBethlehem" (Lorenz Mai-erhofer, das klatschend begleitet wurde.. Sanft, als wohltuender Kontrast, sangen die männlichen Kehlen als „Kleiner Männerchor" das Stück „Tebe pojem" (Dimitri Bortniansky) unter der Leitung von Jürgen Kohlgrüber in russischer Originalsprache.
Einen besonderen Hörgenuss boten die Herren und Damen, als sie zur Einheit verschmolzen und „Weihnachtswünsche" (John Barley) erklingen ließen. Stimmliche Höhepunkte bot Claudia Rübben-Laux, die als srimmvolumige Sopranistin die Klassiker „Stille Nacht" und „Maria durch ein Dornwald ging" (Hermannjosef Rübben) sang.

Die Organisten hielten sich im Hintergrund
Die Organisten Harald Jüngst (Lutherkirche) und Dieter Leibold (St. Josef) ließen die Chöre im Mittelpunkt und begleiteten dezent nur ausgewählte Stücke. Eine brillante Weihnachtsmischung wurde gemeinsam mit dem Publikum und der „Tochter Zion" beendet.

bm Artikel vom 13-12_2010
Festliche Einstimmung auf Weihnachten

VON BERND GEISLER
INNENSTADT Wer nach dem Besuch der Eisbahn auf dem Rathausplatz am Freitagabend noch „Last Christmas" von Wham in den Ohren hatte, der spürte, wie wohltuend ein weihnachtliches Chorkonzert in einer Kirche sein kann. Der Frauenchor Remscheid und der Remscheider Männerchor „Germania" präsentierten mit geballter Chorpower ihr traditionelles Weihnachtskonzert in der Lutherkirche unter dem Motto „Gelobt sei, der da kommt". Es wirkten mit: der kleine Chor des Männerchores „Germania" (Leitung: Jürgen Kohlgrüber), die Bläsergruppe Lüttringhausen unter der Leitung von Hans Herbert Brü-ninghaus und Harald Jüngst (Orgel). Die künstlerische Gesamtleitung hatte Claudia Rübben-Laux; sie sang auch zu mehreren Stücken.

Erwartungen übertroffen
Schon alleine der optische Eindruck der beiden Chöre - Frauen-und Männer im vollen Ornat vorne im Kirchenschiff! - lieferte Anlass zur Vorfreude. Was aber dann an Musikalischem geboten wurde, übertraf die Erwartungen. Die beiden Chöre klangen stets harmonisch übereinstimmend; der Gesamtklang war „richtig schön", wie es einer Besucherin spontan sagte, und dynamisch, wenn es wichtig wurde. Alles wurde mit sauberer Intonation und präzisem sprachlichen Ausdruck vorgetragen. Sehr wirkungsvoll zusammengestellt war das abwechslungsreiche Programm: Am Anfang der gemischte Chor, dann sangen die Frauen, die Bläsergruppe Lüttringhausen spielte anschließend ein instrumentales Intermezzo („Walk in the Line"), gefolgt von kleinen Frauenchor, Frauenchor und - ganz besonders stimmungsvoll - kleiner Männerchor.

Heimatliche Gefühle
Sein „Weihnacht im Bergischen Land" von Peter Rinne, Leiter des Posaunenchores Hilgen-Neuen-haus , ließ ungeschminkt heimatliche Gefühle aufkommen. Das ging durch Mark und Bein. Überhaupt war es ein Konzert großer, aber verhaltener, stimmungsvoller Gefühle. Beifall zu den einzelnen Stücken gab es keinen. Die Leute in den gut gefüllten Bänken - ein Ausverkauf war des Wetters wegen kaum möglich gewesen - lauschten eher innig andächtig als oberflächlich begeistert. Es war zu spüren: Das Konzert, tat gut. Labsal für die Seele und für die Ohren. Und ein Ansporn für die Besucher, bei „Macht hoch die Tür" kräftig mitzusingen. Immerhin hatte der Frauenchor mit „Alle Jahre wieder" eine imposante Grundlage gelegt „Last Christmas?" Nein, viele freuen sich aufs nächste Chorkonzert im nächsten Jahr. Und viele wissen: Auf Deutsch klingt's einfach schön.

BM Artikel vom 12.10_2010
Schöne Stimmen und sanfte Melodien

„Auch am Vormittag dürfen bei einem romantischen Chorkonzert Nachtstücke nicht fehlen“

VON CRISTINA SEGOVIA-BÜENDIA
REMSCHEID Zu einem romantischen Chormusik-Konzert lud am Sonntagvormittag der Remscheider Männerchor „Germania" in die Sophie-Scholl-Gesamtschule ein.

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und lauschten entspannt den inspirierenden klassischen Stücken der deutschen Musikkunst: „Klassiker" der Komponisten Felix Mendelssohn Bar-tholdy, Franz Schubert und Robert Schumann bis hin zu Josef Strauß gaben die rund 60 erfahrenen Chormitglieder mit klangvollen und kräftigen Stimmen wieder.
Unterstützt wurden die Männerchöre von Bassisten Dietrich Kämmler, der zwei Stücke von Franz Schubert präsentierte, Bariton Jürgen Kohlgrüber sowie Heike Gorny an der Querflöte. Am Klavier begleitete sie Professor Werner Kämmerling.
„Nicht, dass Sie denken, wir hätten uns geirrt", stellte Chorleiterin Claudia Rübben-Laux klar. „Es folgen nun einige Nacht- und Abendieder, denn auch wenn wir früh am Vormittag haben, dürfen bei einem klassischen romantischen Chorkonzert die Nachtstücke nicht fehlen", erläuterte Rübben-Laux, die die künstlerische Leitung des gesamten Konzerts übernahm.
Ein kleiner Chor unter Leitung von Bariton Jürgen Kohlgrüber regte mit „Mondnacht" von August Pannen oder „Abendfrieden" und ,. Nächtliches Ständchen" von Franz Schubert zum Träumen an. Mit einigen frühlingshaften Melodien von Cecile Chaminade oder Francis Borne begeisterte Heike Gorny an der Querflöte begleitet von Professor Werner Kämmerling am Klavier.
Das Publikum schien von dem schönen Vormittagskonzert in der Schulaula sichtlich angetan, gespannt hörten die Zuhörerinnen und Zuhörer den wohlklingenden Melodien und Stimmen des Männerchores zu.
Im Anschluss an das Konzert luden die Chöre zu einem gemütlichen Beisammensein im Außenbereich der Schule ein, wo bereits Bierwagen, Tische und Bänke auf die Gäste warteten, was sich bei diesem sonnigen Wetter durchaus anbot.

rga Artikel vom 08.10_2010
Weihnachten ist nicht mehr weit

Keine drei Monate und Weihnachten steht vor der Tür. Und da tun sich ja besonders die Herren der Schöpfung mit dem Schenken gerne mal schwer. Rat weiß der Remscheider Männerchor Germania/Harmonie Handweiser mit einer pfiffigen Geschenkidee, die dazu noch ganz kostenlos ist: "Mann" überrascht Frau und Familie mit Karten für ein Weihnachtskonzert - in dem er selber mitsingt!
"Alles, was ,Mann' dafür machen muss, ist montags um 20 Uhr für eineinhalb Stunden zum Chorprojekt Weihnachten 2010 ins BAB-Motal an der Talsperre Remscheid zu kommen und mitzusingen", sagt Germania-Geschäftsführer Wilhelm Wunderlich. "Vorsingen und Notenkenntnisse sind nicht erforderlich". Die Konzertkarten für die Lieben gibt's umsonst dazu. Konzerttermine sind am 10. Dezember (Lutherkirche) und 17. Dezember (St. Josef), jeweils 19.30 Uhr. Kontakt über Wilhelm Wunderlich: 02191/ 40197

rga Artikel vom: 20.09_2010
Die Fischer-Chöre wären erblasst

Wenn während eines Konzertes eine junge Frau mit einem weinroten Luftballon in der Hand durch die Reihen der Zuhörer geht und Verzehr-Bons verkauft, die Gäste mit kleinen Gabeln Curry-Wurst-Stückchen aus Plastikschalen picken oder sich fröhlich mit Sekt zuprosten, dann findet so ein Konzert nicht in einem Saal, sondern in den Lagerhallen der Spedition Mäuler statt."Singender Mäuler" nennt der Frauenchor Remscheid diese schon traditionelle Konzertreihe, die in diesem Jahr mit dem 75-jährigen Firmenjubiläum der Spedition zusammen fiel.
Die Sängerinnen hatten sich am Samstagnachmittag fünf befreundete Chöre eingeladen, und so kam in diesem besonderen Ambiente ein abwechslungsreiches Konzert zustande, an dem die vielen Zuhörer sichtlich Freude hatten.
Den Anfang machte der Männerchor "Germania", der ebenso wie die beiden Frauenchöre aus Remscheid und Erftstadt-Lechenich von Musikdirektorin Claudia Rübben-Laux dirigiert wird. Ob mit der Diplomaten-Jagd oder einer russischen Volksweise mit Dietrich Kämmler als Solist - die Sänger überzeugten mit ihren bestens ausgebildeten Stimmen. Ebenso wie der "MGV Niegedacht", der unter der Leitung von Petra Rützenhoff-Berg ein tolles Repertoire präsentierte.
Die Fischer-Chöre wären vermutlich vor Neid erblasst, hätten sie miterlebt, wie Chorleiter Peter Rinne seinen "MGV Niederwermelskirchen" und die Zuhörer zu einem großen Chor vereinte und alle begeistert schmetterten "Ich war noch niemals in New York".

rb Artikel vom 13.05_2010
Die Kraft der Orgel

Verein Bergisches Chorfest veranstaltete Konzert mit sechs Chören im Altenberger Dom

Von HENRIKE WlEMKER
ALTENBERG. Chormusik aus verschiedenen Epochen gab es am Sonntagabend in Altenberg zu erleben. Der seit mehr als fünfzig Jahren bestehende Verein Bergisches Chorfest e.V. veranstaltete ein Kirchenkonzert, bei dem sechs verschiedene Chöre aus der ganzen Region mit wirkten. Zwar war durch die angeschlagenen Mikrofonanlage des Altenberger Doms die Ansage zu Beginn des Konzertes kaum zu verstehen, die Chöre selbst waren jedoch meist gut, hörbar, auch im hinteren Teil des weitläufigen Doms.
Das Konzert begann mit einem Orgelsolo durch Domorganist Rolf Müller, das die klangliche Kraft der Orgel eindrucksvoll demonstrierte. Danach wirkte der erste Chor, der Kammerchor Langenfeld unter der Leitung von Klaus Meiser, zwar zunächst etwas schwach, konnte jedoch nach einigen Stücken durch stimm­iche Qualität überzeugen.

Hohe Qualität
Die drei mitwirkenden Männerchöre MGV Rösrath, Remscheider Männerchor Germania (Leitung: Claudia Rübben-Laux) und Kammerchor Remscheid stellten stimmgewaltig die Kraft von guten, männlichen Stimmen dar. Einzig bei dem von der Orgel begleiteten Werk von Johann Sebastian Bach, gesungen vom MGV Rösrath unter der Leitung von Stefan Wurm schien die mächtige Orgel zwischenzeitlich die Stimmen schlichtweg zu übertönen. Diesen ersten Eindruck konnte der Chor jedoch durch Stücke von Hans Weiss-Steinberg und Piotr Janszak, die in hoher Qualität vorgetragen wurden, mehr als wettmachen.
Der Kammerchor Remscheid präsentierte unter anderem drei überzeugende Eigenkompositionen des Chorleiters Gus Anton.
Die weiteren mitwirkenden gemischten Chöre waren „Pro Musica Ronsdorf" unter der Leitung von Renate Schlomski und der Singkreis Leverkusen unter Leitung von Karl-Heinz Schlechtriem.

rga Artikel vom 15.02_2010
Diamanten der Session

KARNEVAL Bei „Remsched knatsch verdötscht" bebte das Teo Otto Theater.

Von Tanja Böhnke

Echte Remscheider Jecken lassen sich dieses Schmankerl nicht entgehen. Denn das gemeinsame Karnevalskonzert "Remsched knatsch verdötscht" des Remscheider Frauenchors und des Männerchors Germania im Teo Otto Theater zählt zu den größten karnevalistischen Konzertereignissen der Session und ist bekannt für hochkarätige Darbietungen.


Der Saal war ausverkauft

Trotz allgemeiner Wirtschaftskrise ließen sich die Chormitglieder die Laune nicht verderben und präsentierten auch in diesem Jahr dem gut gefüllten Saal - am Samstag sogar ausverkauft - ein Programm mit beeindruckenden 35 Beiträgen.
"Auch für uns Vereine ist es bei der wirtschaftlichen Lage nicht einfach, aber wir möchten dem Publikum dennoch eine tolle Veranstaltung bieten. Die Beiträge kommen alle aus den eigenen Reihen", unterstrich Geschäftsführer Fiete Wunderlich. Dafür hatten die Mitglieder bereits seit November eifrig geprobt.
Zum Vorschein kam so mancher unentdeckter "karnevalistischer Diamant". Den Anfang machten die Chor Kids, bei denen schon die Vierjährigen mit auf der Bühne standen. Für tosenden Beifall und Gejohle sorgte der kleine Männerchor der allen riet, sich lieber einen Hund als eine Frau anzuschaffen.
Stehende Ovationen bekamen die "Handweiser" mit ihrem pikanten Auftritt zum Lied "Die Glocken von Rom". Im Fatsuit trällerte Angelika Zapp-Zander "Ich hab mich tausendmal gewogen". Zwischen den traditionellen Karnevalsliedern zum Mitsingen sorgten unter anderem Bärbel Meier, Anita Donsbach und Hartmut Hesmert mit Büttenreden, politischen Persiflagen und Sketchen für Unterhaltung.
Professionelle Akrobatik und Tanz präsentierte die Tanzkorps KG der Tollität Luftflotte. Gerne hätte das Publikum eine Zugabe gesehen, doch leider musste die Truppe weiter zu einem Auftritt nach Köln. In bester Partystimmung schunkelten und sangen die Jecken bis in die Nacht.
Besonders fiel auf, dass viele junge Leute mitfeierten - ein Publikumswandel beim Karnevals- konzert. Bei der Kostümwahl ging der Trend in diesem Jahr übrigens eindeutig in Richtung Marinelook und Pirat, aber auch das klassische Clownskostüm war nach wie vor sehr beliebt.

bm Artikel vom 15. 02_2010
Show, Gesang und Büttenreden

„Knatsch verdötscht" der Klassiker im närrischen Veranstaltungkalender, füllte zweimal die Zuschauerränge im Teo Otto Theater. Der Remscheider Frauenchor und der MC Germania boten vier Stunden beste Unterhaltung.


VON STEFANIE BONA

Warum in die närrischen Hochburgen reisen, wenn der Frohsinn liegt so nah? In zwei, nahezu ausverkauften Veranstaltungen ließen die je-cken Sängerinnen und Sänger des Remscheider Frauenchors und des Männerchors Germania unter der Leitung von Claudia Rübben-Laux keinen Zweifel an ihren karnevalis-tischen Talenten aufkommen. Im Teo Otto Theater regierten am Wochenende die Narren, und die beiden Singgemeinschaften dachten sich für das bestens gelaunte Publikum viele Überraschungen aus.

Aufwändig kostümiert

Von den im herzigen Glitterlook ausstaffierten Chorkids bis zum langjährigen Chormitglied war die Schar der fantasievoll kostümierten Mitwirkenden beachtlich. Ein wunderschön gestaltetes, fröhlich-buntes Bühnenbild bot viel fürs Auge -und die Sangesbrüder und -Schwestern ganz viel fürs Ohr. Mit Gassenhauern wie „Echte Fründe" bis hin zum Geheimtipp für alle Frauen in den mittleren Jahren -„Kommst du in die Wechseljahre, wechser doch mal den Mann" -sorgten die Chöre für ausgelassene Stimmung im Saal. Auch das Publikum hatte sich gut präpariert: Die Kostüme prächtig, mit Leuchtmitteln, Tamburins und Luft schlangen ausgestattet hielt es die närrischen Konzertbesucher nicht lange auf den Plätzen. Zwischen den bequemen Theatersesseln wurde der Hüftschwung geübt und manche Rakete für die quirligen Bühnen- künstler abgeschossen. Einfach nur klasse genauso die Büttenreden. Brunhilde Meier nahm mit dem „Wunschtraum einer Lenneperin" die verödende Altstadt aufs Korn, die, wenn's mit den Leerständen so weitergeht, bald nur noch mit musealem Charakter punkten kann. Ais Computerfachfrau präsentierte sich Angelika Zapp-Sander, die für ihren herrlich-schrägen Vortrag mit stehenden Ovationen bedacht wurde. Eine Menge Lokalkolorit streute Hardy Hesmert, der Chor- knabe, ein. „Unsere Vaterstadt, die ist bankrott, weil man die Steuergelder hat verzockt", meinte er zu den Gründen für die desaströse kommunale Haushaltslage. Vor diesem Hintergrund bekam der Stadtrat für den umstrittenen Beschluss sein Fett weg: „Hört ihr Leut' und lasst euch sagen, der Schuldenberg ist bald höher als der Hohenhagen. Da kann man doch nicht fassen, Frau Wilding hat sich noch 'nen dritten Stellvertreter genehmigen lassen." Tosender Applaus.

Chöre vereint

Die Gemeinschaftskonzerte des Frauenchors Remscheid und des MC Germania gehören zur Tradition im karnevalistischen Treiben in der Werkzeugstadt.

Die Chorkids begeisterten das jecke Theater-Publikum mit ihrem gelungenen Auftritt.

 
 
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